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  • Quartiersflyer November 2019

    Laternen- und Lichterparade: Am Dienstag, den 12.11. um 16.30 Uhr lädt die Initiative „Familie im Blick“ alle Familien ein, mit Laternen und musikalischer Begleitung gemeinsam durch die Siedlung zu ziehen. Treffpunkt ist an der Sonnenuhr, hinter der Aronsstraße 61. Auf Wunsch vieler Bewohnerinnen und Bewohner, unterstützt durch das Freilandlabor Britz e. V., ist vor dem Nachbarschaftstreff Sonnenblick (Dieselstraße 3) eine von einem Künstler und einer Künstlerin gestaltete Bank entstanden. Das und viele weitere Tipps, Treffs und Termine finden Sie im aktuellen Quartiersflyer. Sie können ihn hier herunterladen. [mehr]
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Einrichtungen

Im Gebiet liegt die Sonnen-Grundschule mit rund 330 Schülerinnen und Schülern sowie 31 Lehrerinnen und Lehrern und 10 Erzieherinnen und Erziehern. 95 Prozent der Schüler sind nichtdeutscher Herkunftssprache. Sie kommen aus über 20 Nationen. Rund 95 % der Erziehungsberechtigten sind von den Zuzahlungen zu Lernmitteln befreit. Die Schule ist im offenen Ganztagsbetrieb organisiert. Es gibt eine Schulstation in Trägerschaft von AspE e.V. Hier sind zusätzlich vier Sozialpädagogen tätig. 2008 wurde der Schulhof umgestaltet und 2012 die energetische Sanierung der Turnhalle abgeschlossen. Auf Antrag des Bezirks ist 2018/19 ein modularer Ergänzungsbau aufgebaut worden. Die bisher dreizügige Schule wird seit dem Schuljahr 2018/2019 sukzessive vierzügig, wodurch die Kapazität der Schule um ca. 125 Schüler wachsen wird. Schule und Schulamt haben ein großes Interesse an der Erarbeitung eines Freiflächenkonzepts, dass die Erweiterung des Schulhofes einschließt. Die Schule nimmt seit 2014 am Bonus-Programm teil und kann damit ergänzende Angebote finanzieren (aktuell Lerntherapie, Clever macht Spaß und Cleverlabor durch die Koffer Akademie, Trainingsraum, Musik- und Sportangebote). Außerdem nimmt die Schule am Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" teil.

Die Ev. Kindertagesstätte "Debora" in der Aronsstraße befindet sich seit 2006 in freier Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln. Derzeit stehen 130 Plätze für Kinder im Alter von 8 Wochen bis zum Schuleintritt zur Verfügung. Entsprechend der Bewohnerstruktur der Weißen Siedlung ist der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund hoch. Die Kita Debora unterbreitet mit ihrem inhaltlichen Profil (Sprache, Bewegung, Natur) ein qualitativ gutes Angebot. Darüber hinaus steht ihr in der benachbarten Kleingartenanlage ein kleines Laubengrundstück zur Verfügung. Die Kita leistet eine wichtige Vorarbeit für die Schule. Mit dem an die Kita angegliederten Familienzentrum sind gute Voraussetzungen vorhanden, die Entwicklung der Kinder durch die Einbeziehung der Eltern noch besser zu fördern. Hier finden zahlreiche Eltern-Kind-Angebote, Gesprächsrunden, Workshops und Elterncafés statt. Darüber hinaus hat das Familienzentrum eine Kooperation mit der Flüchtlingsunterkunft in der Kiefholzstraße aufgebaut. 

Außerhalb des Gebietes befindet sich die Kita im Grünen mit 90 Plätzen, die auch von Kindern aus der Weißen Siedlung besucht wird.

Das Clubhaus Phase II ist eine bezirkliche Freizeiteinrichtung für Kinder. Lernförderung, Kinderbibliothek und Leseprojekte nehmen hier breiten Raum ein. Darüber hinaus stehen Kreativworkshops, Computerkurse und bewegungsfördernde Aktivitäten auf dem Programm. Außerdem ist das Clubhaus auch ein Ort für Projekte, Seminare und Workshops für Kita und Schule. Zusätzlich zu den vielen Aktivitäten für Kinder werden für Familien und Eltern weitere Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten angeboten. Von 2016 bis 2019 wurde das Kinderclubhaus aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes neu gebaut. (Zum Artikel) 

Den Jugendtreff „Sunshine Inn“ mit Jugendfreizeit- und Jugendbildungsangeboten gibt es in der Weißen Siedlung seit 2007. Ende 2017 wurden der Einrichtung jedoch wie auch dem Nachbarschaftstreff „Sonnenblick“ die Räume gekündigt. Derzeit steht aus diesem Grund nur ein Beratungsraum in einer von der ADO auf Betriebskostenbasis zur Verfügung gestellten kleinen Wohnung in der Sonnenallee 279 zur Verfügung. In den ehemaligen Räumen des Jugendtreffs war regelmäßig, in der Regel einmal wöchentlich, ein Berater vom Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB) e.V. vor Ort.  Im Rahmen des Programms "Jugend stärken im Quartier“ (JustiQ) – Teilprogramm "Job starten vor Ort“ beriet er die Jugendlichen und unterstützte sie praktisch bei allen Fragen rund um den Übergang von der Schule in den Beruf. In den derzeit genutzten Beratungsräumen ist dies nicht möglich. Sobald dem Jugendtreff neue Räume zur Verfügung stehen, wird das Projekt fortgeführt. Darüber hinaus leistet auch das Outreach-Team Unterstützung bei der Berufsorientierung. So gibt es für die Älteren Unterstützung bei Stellenrecherchen und Bewerbungsschreiben. Dies ist ständiger Bestandteil der offenen Arbeit. Aufgrund der Kündigung der Räume des Jugendtreffs können die Bildungsangebote derzeit nur in eingeschränktem Rahmen in den Beratungsräumen stattfinden. Dafür wird ein stärkerer Fokus auf Streetwork gelegt.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Quartier befindet sich mit dem bezirklichen Jugend-, Kultur- und Werkzentrum Grenzallee eine weitere  Jugendeinrichtung. Täglich gibt es hier Angebote vor allem in den Bereichen Sport, Computer und Internet sowie Tanz und Musik.

Der Nachbarschaftstreff „Sonnenblick“ ist ein zentraler Ort für die Bewohnerinnen und Bewohner und ein Schlüsselprojekt im Quartier, an das viele andere Projekte angedockt sind. Im Sonnenblick fanden bislang Kultur- und Informationsveranstaltungen, Beratungen, Workshops, Kurse und Mietertreffen statt. Ende 2017 wurden ihm jedoch die Räume gekündigt. Die ADO als jetzige Eigentümerin des Wohnungsbestands hat für den Nachbarschaftstreff übergangsweise eine Wohnung auf Betriebskostenbasis zur Verfügung gestellt. Er ist so momentan auf deutlich kleinerer Fläche ein Anlaufpunkt für Menschen, die den Austausch und die Begegnung mit anderen suchen. Einige Angebote finden nun dezentral im AWO-Treff statt. Dennoch wird der Nachbarschaftstreff gut genutzt, wenn auch seine Ausstrahlung noch weiter erhöht werden kann. Hier führen auch andere Projekte und Träger Angebote durch. Der Nachbarschaftstreff wird bisher ausschließlich aus Fördermitteln der Sozialen Stadt finanziert. Die Selbsthilfegruppe für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, die sich früher im „Sonnenblick“ getroffen hat, nutzt aktuell für ihre regelmäßigen Treffen das Clubhaus Phase II. 

In der angrenzenden Kleingartenkolonie „Freiheit“ gibt es seit 2010 einen Naturkundelehrpfad mit unterschiedlichen Stationen. Die Kleingärtner der Kolonie haben diesen Pfad mit viel Fleiß und Mühe errichtet. Jugendliche des Jugend-, Kultur- und Werkzentrums Grenzallee haben eine Quiz-Wand sowie Bänke und Hochbeete für den Pfad hergestellt. Außerdem hat der Gartenverband für die Kita Debora eine eigene Parzelle mit kleiner Gartenlaube zur Verfügung gestellt, die auch die gesamte Saison über mit Unterstützung der Kleingärtner von den Kindern gepflegt und bewirtschaftet wird.

Die Caritas hat in der Dieselstraße 11 eine Soziale Beratungsstelle. Bis 2018 betrieb sie außerdem den CARIsatt-Laden in der Aronsstraße 120. Hier konnten Menschen mit geringem Einkommen verbilligt Lebensmittel einkaufen. Die Caritas und das Diakoniewerk Simenon sind auch Träger der Besonderen Sozialen Wohnhilfe (BeSoWo) Neukölln. Sie sind 2018 in das benachbarte Quartier in die Tabea Gemeinde (Sonnenallee 311-313) umgezogen. Außerdem ist die Caritas gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. Träger der Stromsparhilfe Neukölln in der Aronsstraße 128. Eine Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.