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  • Weihnachtsbasar in der Weißen Siedlung

    Bewohner(innen) der Weißen Siedlung konnten sich auf dem Weihnachtsbasar im "Sonnenblick", der am 16. Dezember 2011 stattfand, auf Weihnachten einstimmen und kulinarische Köstlichkeiten genießen oder sich von Geschenkideen inspirieren lassen. [mehr]
  • Kleine Projekte 2011

    Für Kleinstprojekte standen auch in diesem Jahr wieder insge­samt 15.000 Euro zur Verfügung. Es wurde viel geschafft. Über den Quartiersfonds 1 konnten 25 Projekte realisiert werden. [mehr]
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Grundschule im Wandel der Zeiten

Schuleingang
Der Eingang zur Sonnengrundschule.

Die Geschicke Berlins spiegeln sich auch in der Geschichte der Sonnengrundschule wider. Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die Schule am 25. September 1956 eingeweiht. Sie sollte die überfüllte Zwillingschule entlasten. Über 460 Schüler wurden damals in 13 Klassen unterrichtet – mit durchschnittlich 35 Schülern pro Klasse. Nach der Sonne wurde die neue Schule deshalb benannt, weil die umliegenden Straßen die Namen von Planeten tragen.

 

Der Bau der Mauer am 13. August 1961 stellte auch für die Schule einen gravierenden Einschnitt dar: 28 Schüler und die Rektorin wurden durch die Mauer von ihrer Schule abgeschnitten. Die Zahl der Schüler wuchs in den siebziger Jahren sprunghaft an, als die Weiße Siedlung gebaut wurde. Zeitweise besuchten über 670 Schüler die Sonnen-Schule, zum Teil musste der Unterricht in die Keplerschule ausgelagert werden. Vielen Lehrern, die seit etlichen Jahren an der Schule tätig sind, sind auch die politisch bewegten Zeiten der siebziger Jahre unvergesslich: Zwei ihrer Kollegen bekamen damals  wegen „kommunistischer Umtriebe“ Berufsverbot.

 

Sonnenuhr aus Metall
Die Sonnenuhr auf dem Schulgelände

Inzwischen hat sich die Schule aus dem eher beschaulichen Dasein im Schatten der Mauer zu einem wichtigen Anlaufpunkt in einem Multi-Kulti-Kiez entwickelt. Das engagierte Kollegium unter der Leitung von Frau Lauzemis nimmt die Herausforderungen, die damit verbunden sind, gern an. Künstlerische Projekte und Bewegungsspiele werden in den Schulalltag integriert. Gewaltprävention spielt eine große Rolle, Schüler werden zu Mediatoren ausgebildet, um Konflikte unter Mitschülern zu lösen. Elterntreffen werden in Deutsch, Türkisch und Arabisch angeboten. Eng arbeitet die Schule mit dem Kinderclubhaus und dem Jugendklub an der Grenzallee und mit anderen sozialen Einrichtungen zusammen. Viele Projekte sind nur mit Hilfe des Quartiersmanagements möglich. Und die Arbeit trägt Früchte: „In den letzten Jahren ist das Interesse der Eltern an der Schule gewachsen“, so die Bilanz der Schulleiterin.

Weitere Informationen über die Sonnen-Grundschule im Internet unter www.sonnen-g.cidsnet.de.