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  • Quartiersflyer September 2019

    „Kultur vor der Haustür“ im Sptember: Beim „TauschRausch“ am 26., 27. und 28. September tauschen Künstlerinnen und Künstler immer nachmittags an der Sonnenuhr erzählte Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern aus der Weißen Siedlung gegen ein kleines Geschenk, wie ein Gedicht, eine Collage oder ein Musikstück. Kommen Sie vorbei und erzählen Sie Ihre Geschichten! Am 25. September veranstaltet das Freilandlabor Britz im Rahmen des „World Clean Up Day“ wieder eine Putzaktion. Sie startet um 16 Uhr an der Sonnenuhr. Das und viele weiteren Tipps, Treffs und Termine finden Sie im aktuellen Quartiersflyer. Sie können ihn hier herunterladen. [mehr]
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Quartiersmanagement - was ist das?

Blick durch ein Rohr
Neue Perpektiven

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat in Abstimmung mit den Bezirken seit 1999 für Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf Quartiersmanagements eingerichtet. Mittlerweile gibt es in Berlin 34 Quartiersmanagements, davon 11 im Bezirk Neukölln. Das Quartiersmanagement in der Weißen Siedlung besteht seit 2005, Gebietsbeauftragter ist das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner /W+P GmbH.

Ziel des Quartiersmanagements ist es, die Lebensverhältnisse für die im Gebiet  wohnenden Menschen zu verbessern, indem die soziale Infrastruktur bedarfsgerecht weiterentwickelt, das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und das Wohnumfeld schöner und sicherer wird.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen alle Kräfte und Mittel im Quartier gebündelt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich mit den Zielen identifizieren, an Entscheidungen beteiligt und für die Mitwirkung gewonnen werden. Wesentlich ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren aus den Einrichtungen vor Ort. Schule, Kita, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Wohnungsunternehmen und Beschäftigungsträger sind daher wichtige Partner.

Organisatorischer Rahmen für die Zusammenarbeit sind die Gremien, die im Rahmen des Quartiersmanagement-Verfahrens geschaffen wurden:  Der Quartiersrat, in dem Bewohnervertreter und Akteure gemeinsam über strategische Entwicklungsziele für das Quartier und deren Umsetzung beraten, sowie die Vergabejury als Bewohnergremium, das über kleinere Projekte entscheidet, mit denen vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt werden soll. In der Weißen Siedlung gibt es darüber hinaus einen Jugendbeirat sowie den Runden Tisch Weiße Siedlung, bei dem sich regelmäßig die Einrichtungen und Träger treffen, um ihre Aktivitäten abzustimmen.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept für die Siedlung, das regelmäßig aktualisiert wird. Um Projekte zu entwickeln und umzusetzen, stehen im Rahmen des Programms Soziale Stadt Mittel von Land, Bund und der EU zur Verfügung.