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Dienstag, 31.03.2026

Gemeinsames Fastenbrechen im Familienzentrum Debora

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Während seiner Dauer nehmen Gläubige auf der ganzen Welt zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Nahrung und Getränke zu sich. Nach Sonnenuntergang folgt mit dem Fastenbrechen, dem sogenannten Iftar, die erste Mahlzeit des Tages. Dieses gemeinsame Essen hat eine besondere Bedeutung und wird meistens feierlich mit der Familie oder Freunden eingenommen.

Da sich der Ramadan nach dem Mondkalender richtet, fällt er dieses Jahr (18. Februar bis 19. März) mit der christlichen Fastenzeit zusammen. Eine seltene Überschneidung – und für das Familienzentrum Debora der perfekte Anlass für ein interkulturelles Fastenbrechen.

Dass Ramadan und vorösterliches Fasten zusammenfallen, kommt übrigens das nächste Mal erst wieder in 33 Jahren vor.

Am Nachmittag des 13. März, einem Freitag, werden der Aufenthaltsraum geschmückt und am Büffet, das Anwohnerinnen aus der Nachbarschaft mit Mitarbeitenden des Familienzentrums vorbereitet haben, letzte Optimierungen vorgenommen. Kinder aus der Kindertagesstätte decken und schmücken die Tische feierlich.

Um kurz vor sechs beginnt dann die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Einführung zu Ramadan und christlicher Fastenzeit. Dabei wird deutlich: Fasten bedeutet mehr als Verzicht – auch ein achtsamer, friedlicher Umgang gehört dazu.

Im Anschluss trägt ein Kind aus der Kita der Runde ein Gebet vor, bei dem alle im Raum die Wünsche nach Frieden, Gemeinschaft und eine gesegnete Mahlzeit tänzerisch-ausdrucksstark unterstützen.

Und dann ist es so weit: Zurück im Aufenthaltsraum werden gefüllte Datteln gereicht, mit denen das Fastenbrechen im Ramadan traditionell beginnt. Danach eröffnet ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus verschiedenen Kulturen – von Börek über Salate bis hin zu herzhaften Aufläufen.

Bei Tee aus dem Samowar, Apfelschorle und Zitronenwasser ergeben sich angeregte Gespräche und die Gelegenheit, die Nachbarschaft ein wenig besser kennenzulernen. So wird der interkulturelle Iftar zum gelungenen Abend.

Text und Bilder: H. Heiland