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Ideencafé in der Weißen Siedlung

Am 30. November 2016 fand im Nachbarschaftstreff Sonnenblick das „Ideencafé“ der Weißen Siedlung statt. Hintergrund der Veranstaltung war die Ermittlung des aktuellen und künftigen Handlungsbedarfs im Quartiersmanagementgebiet. Die Ideen, die hier eingebracht wurden, fließen in das „Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept“ – kurz IHEK  – für die Weiße Siedlung ein. Es ist für die nächsten zwei Jahre Grundlage der Arbeit des Quartiersmanagements, der anderen Akteure und der ehrenamtlich Engagierten. Vorschläge und Projektideen, die im IHEK festgehalten sind, können aus dem Programm „Soziale Stadt“ gefördert werden und so dazu beitragen, die Lebenssituation für die Menschen in der Siedlung weiter zu verbessern.

Der Nachbarschaftstreff war gut besucht und so konnten sich an vier Thementischen Bewohner, Mitglieder von Quartiersrat, Aktionsfondsjury und Jugendbeirat, Stadtteilmütter, Mitarbeiter der Einrichtungen im Gebiet wie auch des Bezirksamts austauschen und Vorschläge formulieren. Als besonderer Gast nahm auch Jochen Biedermann, neuer Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste, an der Ideenrunde teil. 

Nach der Einführung durch das Team des Quartiersmanagements wurden vier Gruppen gebildet, die sich zu den vorgegebenen Themenfeldern austauschten. Im Vordergrund stand dabei jeweils die Frage: Was ist nötig im Quartier, was wünschen wir uns, welche Ideen haben wir dazu?

Für den Bereich „Bildung, Kinder und Jugend, Arbeit und Ausbildung“ wurden Anregungen gegeben, noch stärker auf Bildung und Qualifizierung zu setzen, aber auch noch mehr gute Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen zu schaffen sowie Aufklärung und Prävention in Bezug auf Drogen, Gewalt und  Mobbing zu verstärken. Beim Themenfeld „Nachbarschaft, Gemeinwesen und Integration“ ging es darum, wie die Nachbarschaftshilfe in den Häusern, aber auch insgesamt das Verständnis und die Rücksichtnahme zwischen Bewohnern sehr unterschiedlicher Herkunft gestärkt werden können.  Auch konkrete Ideen wie z.B. eine Kleidertauschbörse wurden eingebracht.

Gute Nachbarschaften haben auch Einfluss auf den Bereich „Öffentlicher Raum, Wohnumfeld, Sicherheit“. Denn manche  Anwohner fühlen sich z.B. bei Dunkelheit nicht sicher, haben Angst vor kriminellen Handlungen im Wohnumfeld und beklagen zunehmende Vermüllung. Neben mehr Aufmerksamkeit können zusätzliche nachbarschaftliche Aktionen im öffentlichen Raum dem etwas entgegensetzen. Beim Thema „Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner“ ging es u.a. um die Unterstützung älterer Anwohner und Familien, aber auch um die Vertiefung bestehender Netzwerke zwischen den Einrichtungen, damit alle Vorhaben gut aufeinander abgestimmt sind und noch mehr Ausstrahlung haben.

Die zahlreichen Ideen wurden auf große Zettel geschrieben, damit nichts verloren geht. Nach jeweils  15 bis 20 Minuten wechselten die Gruppen zum nächsten Tisch,  so dass sich jede Gruppe zu jedem Themenfeld  austauschen konnte. Nach der Pause mit einem Imbiss, zubereitet durch das Team des Nachbarschaftstreffs,  wurden die Ideenzettel zusammengefasst und präsentiert. Sie finden nun Eingang in den Entwurf des IHEK, der dem Quartiersrat im März  2017 vorgestellt wird. 

Text und Fotos: Kerstin Heinze, QM Weiße Siedlung / Weeber + Partner