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    Der Quartiersrat arbeitet ehrenamtlich gemeinsam mit dem Quartiersmanagement für die Verbesserung der Nachbarschaft. Er trifft sich regelmäßig, um die wichtigen Themen in der Siedlung zu diskutieren, neue Ideen zu entwickeln und sich mit dem Quartiersmanagement über die laufenden Projekte auszutauschen. Alle 2 Jahre wird der Quartiersrat neu gewählt und jetzt ist es wieder soweit![mehr]
  • Quartiersflyer Juli 2021

    Ein buntes und sportliches Ferienprogramm für alle Kinder und Jugendliche bietet das Projekt "Freizeit und Nachbarschaft in der Weißen Siedlung" (FuN). Wer mindestens 13 Jahre alt ist und Taschengeld verdienen will, kann beim Projekt mitarbeiten! Am 5., 6. und 8. Juli sowie am 13. und 27. Juli veranstaltet der Kinder- und Jugendrat der Weißen Siedlung Aktionstage auf dem Nachbarschaftscampus Dammweg (Dammweg 216). Komm vorbei und misch mit! Das und mehr im Quartiersflyer für den Juli 2021, der hier heruntergeladen werden kann.[mehr]

Natur- und Umweltschutz in der Weißen Siedlung – ein Thema für alle Generationen

Bewohnern innerstädtischer Quartiere fehlt oft der Bezug zur Natur. Sie kennen kaum wildlebende Tiere und Pflanzen in der Großstadt und wissen wenig über die Notwendigkeit von Natur- und Umweltschutz zur Erhaltung der eigenen Lebensqualität. Insbesondere bei Kindern und Erwachsenen mit Migrationshintergrund ist das Verständnis für Belange des Natur- und Umweltschutzes häufig wenig ausgeprägt.

Berlin hat eine Strategie zur Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) in der Großstadt beschlossen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Stadt auf Programme, die das bürgerschaftliche Engagement und die Umweltbildung fördern.

Umweltbildungsarbeit, Natur- und Umweltschutz, wie sie der Projektträger, der Verein Freilandlabor Britz e. V., zum satzungsgemäßen Ziel hat, leistet mehr als die Vermittlung von Artenkenntnissen und Theorie. Durch praxisorientierte, partizipative Projektansätze soll im Wohnumfeld die Entwicklung von verschiedenen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung ihrer Eltern gefördert werden. Vielfach steht hier am Anfang die Feststellung, dass das Wohnumfeld nicht mehr nach den Bedürfnissen der Bewohner gestaltet ist, was ein Grund für Vermüllung und Vandalismus sein kann. Hier muss zunächst die Bereitschaft, sich zu engagieren, entwickelt werden. Neben den Familien sollen hierfür auch Pädagogen in Schulen, Kitas, Kinder- und Jugendeirichtungen gewonnen werden, die in der Regel ebenfalls fachliche Unterstützung und Anleitung bei der Durchführung von Natur- und Umweltprojekten in ihren Einrichtungen benötigen.

Das Projekt Natur- und Umweltschutz in der Weißen Siedlung – ein Thema für alle Generationen läuft mit unterschiedlichen Schwerpunkten bereits seit 2014 und hat mit seinem praktischen Ansatz bereits wichtige grundlegende Umweltbildungsangebote in den Kinder- und Jugendeinrichtungen, in Schule, Kita und im Nachbarschaftstreff geschaffen und kontinuierlich erarbeitet. Durch regelmäßig stattfindende Workshops, Aktionen und Ausflüge auch über die Siedlungsgrenzen hinaus sensibilisiert es für Themen wie Abfall oder Ressourcenschonung und Energiesparen, fördert aber auch bei den Einrichtungen den Mut zur Eigeninitiative in Bezug auf Umweltthemen.

Darüber hinaus lernen Kinder, Jugendliche und ihre Eltern nicht nur ihr eigenes Umfeld besser kennen. Sie werden auch ermutigt, über die Grenzen des Stadtquartiers hinauszublicken, andere Projekte kennenzulernen oder zu entdecken, wo attraktive, kostengünstige Naturerlebnisse mit der Familie möglich sind.

Im Rahmen der Förderung werden in den Jahren 2017 und 2018 mindestens 120 umweltpädagogische Veranstaltungen durchgeführt, Mitarbeiter der Einrichtungen im Quartier werden fortgebildet und Module aus dem Projekt werden an den Einrichtungen verfestigt. Ein grünes Klassenzimmer an der Sonnen-Grundschule wird fertiggestellt und vor dem AWO-Häuschen in der Aronsstraße soll es ebenfalls grüner werden.

Förderung

Das Projekt „Natur- und Umweltschutz in der Weißen Siedlung – ein Thema für alle Generationen“ erhält eine Förderung aus dem Projektfonds (Programmjahr 2016): insgesamt 45.000 Euro verteilt auf 5.000 Euro im Jahr 2016 und jeweils 20.000 Euro für die Jahre 2017 und 2018.

Text: Holger Heiland