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  • Auswahlverfahren 'Aktiv im Raum', Verlängerung der Bewerbungsfrist

    Das Quartiersmanagement Weiße Siedlung Dammweg sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln einen geeigneten Träger für Angebote zur Freizeitgestaltung und Gewaltprävention für 'Lückekinder' in der Weißen Siedlung. Bewerbungsfrist: 07.06.2017 [mehr]
  • Quartiersflyer Mai 2017

    Die aktuelle Mai-Ausgabe des Quartiersflyers "Weiße Siedlung Aktuell" versorgt Sie wieder mit Hinweisen, Aktionen und Veranstaltungen aus dem Quartier. Der Frühling steht vor der Tür und es beginnt die Zeit, wo die ersten Feste draußen gefeiert werden können. In der Weißen Siedlung findet am 13. Mai anlässlich des Tages der Städtebauförderung ab 17 Uhr ein Fußballturnier auf dem neu gestalteten blauen Bolzplatz statt. Bereits eine Woche vorher feiern wir am 6. Mai auf dem Mehrgenerationenplatz das Frühlingsfest. Und da aller guten Dinge Drei sind, veranstaltet der Nachbarschaftstreff am 19. Mai ab 15 Uhr das „Fest der Nachbarn“. Alle Nachbarn sind herzlich eingeladen sich mit selbst gebackenem Kuchen in geselliger Runde auszutauschen. [mehr]
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Die Weiße Siedlung

Stadträumliche Situation/ Baustruktur

Hochhäuser im Grünen
Blick auf die Weiße Siedlung

Das Quartiersmanagement-Gebiet Weiße Siedlung Dammweg liegt im Norden des Bezirks Neukölln und erstreckt sich - von einem ausgedehnten Band von Kleingartensiedlungen begrenzt - bis an die Grenze zum Bezirk Treptow-Köpenick. Die Sonnenallee, der Dammweg, die Aronsstraße und die Dieselstraße bilden die Begrenzungen des Gebietes.

Das Quartier ist geprägt durch zwei gegenläufige Gebäudebänder mit bis zu achtzehngeschossigen weißen Hochhäusern, die deutlich aus dem sonstigen Stadtgefüge herausragen und deren Farbgebung namensgebend für die Siedlung wurde. Die durchgängigen sehr offenen Grünstrukturen mit zahlreichen Spiel- und Bolzplätzen sowie Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien bilden das Rückgrat der Siedlung. Im Rahmen der Platzgestaltung wurden sie 2013-2015 aus Mitteln des Programms Soziale Stadt sowie des Eigentümers deutlich aufgewertet.

Das Gebiet ist mit der fußläufig zu erreichenden S-Bahnstation Köllnische Heide und der Buslinie M41 gut an den ÖPNV angebunden. Auch der S-Bahnhof Sonnenallee und damit der Anschluss an die Ringbahn sind relativ schnell zu erreichen.

Wohnungen

Das höchste Haus im Quartier.

Die Weiße Siedlung ist als Gebiet des sozialen Wohnungsbaus in den 1970er Jahren entstanden. Zum 31.12.2016 endete die Eigenschaft "öffentlich gefördert". Laut Berliner Mietspiegel ist die gesamte Siedlung als einfache Wohnlage ausgewiesen. In den 29 Hochhäusern befinden sich insgesamt 1.678 Wohnungen.

Das Spektrum des Wohnungsangebotes reicht von 1- bis 7-Zimmer-Wohnungen mit jeweils unterschiedlicher Größe. Den größten Anteil am Gesamtbestand haben die 2,5-Zimmer-Wohnungen.

Die Siedlung, die anfangs im Besitz der BeWoGe (WBM Mitte) war, wurde 2006 an
Brandenburg Properties 5 S.a.r.l. verkauft und durch die Deutsche Immobilien Management GmbH verwaltet. Im Dezember 2016 wurden die Mieter darüber informiert, dass die Eigentümergesellschaft künftig in ADO Sonnensiedlung S.a.r.l. umfirmiert. Verwaltet werden die Wohnungen seit 01.01.2017 durch ADO Immobilien Management GmbH.

Bewohnerstruktur

Spielplatz
Im Quartier leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche.

In der Weißen Siedlung leben etwas mehr als 4.000 Einwohner. Die Siedlung gehört zu den Planungsräumen Neuköllns mit den höchsten Anteilen an Menschen mit Migrationshintergrund. Mehr als zwei Drittel der Einwohner (ca. 70 %) haben einen Migrationshintergrund, davon etwa die Hälfte mit ausländischem Pass. Sowohl der Anteil von Ausländern als auch insgesamt der Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund ist in den vergangenen Jahren sukzessive gestiegen. Sie sind überwiegend türkischer Herkunft oder kommen aus arabischen Ländern (meist aus dem Libanon), dem ehemaligen Jugoslawien sowie osteuropäischen und afrikanischen Staaten. Darunter sind viele junge Familien mit mehreren Kindern. So ist der Anteil von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren mit 27 % auch überdurchschnittlich hoch.
 
Ein großer Teil der Bevölkerung ist ohne Beschäftigung. Der Arbeitslosenanteil ist regelmäßig etwa doppelt so hoch, wie im Berliner Durchschnitt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist von staatlichen Transferleistungen abhängig. Diese Situation ist seit Jahren nahezu unverändert  und hängt eng mit dem Bildungs- und Qualifizierungsniveau zusammen. Viele Menschen haben keine oder nur niedrige Schulabschlüsse  und sind ohne Berufsausbildung. Bei Bewohnern mit Migrationshintergrund kommen häufig noch unzureichende Sprachkenntnisse hinzu.

Die genauen Daten zur Bevölkerungsstruktur sind im jeweils aktuellen Handlungskonzept enthalten.

Gewerbliche und soziale Infrastruktur

Anders als bei innerstädtischen Wohngebieten gibt es in der Weißen Siedlung wegen ihrer ausschließlichen Wohnbebauung kaum Potenziale für eine lokale Stadtteilökonomie. Kleine Gewerbe und Läden fehlen. Ein ehemaliges Nahversorgungszentrum im Eingangsbereich der Siedlung an der Sonnenallee wurde mit dem Bau des Neukölln Carree aufgegeben und beherbergt jetzt nur noch ein Möbelgeschäft. Die Wege haben sich damit für die Quartiersbewohner etwas verlängert. Seit 2011 gibt es in der Dieselstraße einen kleinen Kiosk mit Angeboten für den täglichen Bedarf.

Mit Einrichtungen der sozialen Infrastruktur ist das kleine Quartier gut ausgestattet. In der Weißen Siedlung befinden sich eine Grundschule, eine Kita mit angegliedertem Familienzentrum, ein Jugendtreff, ein Nachbarschaftstreff sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote der Caritas. Unmittelbar an das Quartier angrenzend befinden sich zwei bezirkliche Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen.

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