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  • Quartiersflyer Oktober 2021

    Mit dem Oktober kommt der Herbst und es werden neue Mitglieder für die Aktionsfondsjury gesucht. Über den Aktionsfonds werden kleinere nachbarschaftliche Projekte bis zu 1.500 € gefördert. Das FuN-Projekt bietet ein buntes Herbstferienprogramm mit Sport, Bewegung, Mal- und Bastelaktionen. Auch das Freilandlabor lädt zum gemeinsamen Basteln ein, und beim Kinder- und Jugendrat können alle zwischen 11 und 18 Jahren ihre Ideen einbringen. Das und viele weitere Treffs, Tipps und Termine im Quartiersflyer für den Oktober, der hier heruntergeladen werden kann.[mehr]
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Quartiersmanagement - was ist das?

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat in Abstimmung mit den Bezirken seit 1999 für Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf Quartiersmanagements eingerichtet. Mittlerweile gibt es in Berlin 32 Quartiersmanagements, davon 9 im Bezirk Neukölln. Das Quartiersmanagement Dammwegsiedlung/Weiße Siedlung besteht seit 2005, Gebietsbeauftragter ist das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner /W+P GmbH.

Ziel des Quartiersmanagements ist es, die Lebensverhältnisse für die im Gebiet  wohnenden Menschen zu verbessern, indem die soziale Infrastruktur bedarfsgerecht weiterentwickelt, das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und das Wohnumfeld schöner und sicherer wird.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen alle Kräfte und Mittel im Quartier gebündelt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich mit den Zielen identifizieren, an Entscheidungen beteiligt und für die Mitwirkung gewonnen werden. Wesentlich ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren aus den Einrichtungen vor Ort. Schule, Kita, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Wohnungsunternehmen und Beschäftigungsträger sind daher wichtige Partner.

Organisatorischer Rahmen für die Zusammenarbeit sind die Gremien, die im Rahmen des Quartiersmanagement-Verfahrens geschaffen wurden:  Der Quartiersrat, in dem Bewohnervertreter und Akteure gemeinsam über strategische Entwicklungsziele für das Quartier und deren Umsetzung beraten, sowie die Vergabejury als Bewohnergremium, das über kleinere Projekte entscheidet, mit denen vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt werden soll. In der Weißen Siedlung gibt es darüber hinaus einen Jugendbeirat sowie den Runden Tisch Weiße Siedlung, bei dem sich regelmäßig die Einrichtungen und Träger treffen, um ihre Aktivitäten abzustimmen.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept für die Siedlung, das regelmäßig aktualisiert wird. Um Projekte zu entwickeln und umzusetzen, stehen im Rahmen des Programms Soziale Stadt Mittel von Land, Bund und der EU zur Verfügung.